Uwe Topper hat zeit seines Lebens verschiedenste Techniken in seinem künstlerischen Werk angewandt. Als Jugendlicher begann er, ganz klassisch, mit Aquarell und Ölbild. Mitte der 1960er Jahre lernte er in Nepal den traditionellen Holzdruck kennen, in dem er erst volkstümliche Motive (Hirten, Frauen im Feld, Holzfäller, Tanzende…) wiedergab, sowie später auch surrealistische Motive.
In den „wilden Achtundsechzigern“ in Berlin experimentierte Topper auch mit politisch aufgeladenen Collagen aus Zeitschrifts-Ausschnitten. Später schnitzte er einige Reliefs. In den Achtzigern kam eine ganz eigene Technik dazu: Federzeichnungen mit farbiger Tusche, so akribisch ausgeführt, daß der Eindruck eines Aquarells entsteht.

Toppers Skizzenbuch
Nomaden in Nubien, Heiligtümer im Hindukusch, Hirten in Andalusien, Fischer an der marokkanischen Atlantikküste… Topper hat jahrzehntelang seine Beobachtungen mit raschen Skizzen festgehalten, oft mit ethnographischer Genauigkeit. Eine Reise durch drei Kontinente.






